Güterabwägung
Bei der Güterabwägung arbeitet eine Gruppe gemeinsam die Vorteile und Nachteile, positive und negative Wirkungen einer bestimmten Position, einer Massnahme oder einer Aktion heraus.
Beispiel: Einführung der Angehörigenvertretung in einer Institution:
Vorteile, positive Wirkung | Nachteile, negative Wirkung |
+ Angehörige wissen, wo und wie sie ihre Anliegen einbringen können + Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung der Angehörigen + Nutzung Einsatzbereitschaft der Angehörigen für das Gesamtwohl | - Entscheidungsprozess wird aufwändiger, weil zusätzliches Gremium berücksichtigt werden muss |
Im Herausarbeiten der positiven resp. negativen Aspekte bilden sich die Gruppenmitglieder ihre Meinung, in einem Schluss-Saldo stellen sie fest, welche Seite überwiegt.